Die Kunst von Claire Ochsner verzaubert mit intensiven leuchtenden Farben. Die grossformatigen Abbildungen zeigen ihre Lebensfreude. Ihre klare und direkte Bildsprache und der daraus resultierende eigene Stil ziehen den Betrachter in den Bann. Umso erstaunlicher ist, dass die bis zu 700 Kilo schweren Skulpturen eine derartige Leichtigkeit und Heiterkeit ausstrahlen. Und nur ein Lufthauch genügt, um die farbenprächtigen Mobiles in Bewegung zu setzen.
«Frontside» war so gesehen keines dieser klassischen Kunst-im-öffentlichen-Raum-Projekte, war nicht angetrieben, nicht beseelt von jener Ausbesserungsidee, die ohne den auratisch künstlerischen Adel keine ästhetische Praxis gelten lassen kann.
Der dreisprachige Schweizer Museumsführer stellt in einem frischen und ansprechenden Layout rund 1200 faszinierende, spannende und ungewöhnliche Museen, Sammlungen und Ausstellungsorte der Schweiz und des Fürstentums Liechtensteins in Kurzporträts vor.
Wilhelm Münger ist bekannt durch seine grosse Skulptur, die Stele am Dreiländereck, und durch seine Ausstellung im Museum der Kulturen im Jahr 1996 inmitten von Kunstwerken aus Ozeanien zum Thema «Die magische Skulptur – Mathematik und Mythos».